Religionsunterricht lebt von der Begegnung

Mittelschule Carl Wolf

Lehrausgang in die Synagoge

Wie lebendig Religionsunterricht sein kann, zeigte sich beim Besuch der Synagoge, an dem die 2A und 2F der Mittelschule Carl Wolf teilnahmen. Nach mehreren Wochen intensiver Beschäftigung mit dem Judentum im Stationenbetrieb bot der Lehrausgang mit den beiden Religionslehrern Ivan Wegleiter und Peter Schenk die Gelegenheit, das Gelernte in der direkten Begegnung zu vertiefen.

Herr Joachim Innerhofer führte die Kinder durch die Synagoge und erklärte zentrale Symbole, Feste und religiöse Gegenstände. Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich aufmerksam und engagiert am Gespräch – und konnten eindrucksvoll zeigen, wie viel Wissen sie bereits erworben hatten.

Besonders wertvoll war für viele die Erfahrung, vertraute Inhalte am realen Ort wiederzuerkennen: die Mesusa, die Torarolle, den Chanukka-Leuchter, den Versammlungsraum u.v.m. Was zuvor im Unterricht erarbeitet worden war, wurde nun sichtbar, greifbar und damit nachhaltig verständlich.

Der Besuch machte deutlich, wie wichtig echte Begegnungen für den interreligiösen Dialog sind. Sie fördern Respekt, Neugier und ein offenes Miteinander – Werte, die den Religionsunterricht prägen und weit über den Unterricht hinauswirken.

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