Was Schule jetzt braucht: Begegnung – Leichtigkeit – Umdenken

"Umgang mit Corona"

Schulinterne Fortbildung des SSP Meran Stadt

Ende Mai entstand unter der Leitung von Christine Perri, Theaterpädagogin am SSP Meran/Stadt, die Arbeitsgruppe Leben mit Corona, eine bunt gemischte Truppe bestehend aus Mitgliedern verschiedener Schulstellen und unterschiedlichsten Fachrichtungen des Sprengels: Margarete Schmidt Diemel, GS Schweitzer – Paola Marchetto, Monika Vigl, Sabine Terzer, Ulrike Trogmann, MS – Samantha Reali, GS Tappeiner – Mechthild Vigl, Evelyn Widmann, GS Wolkenstein.

Im Mittelpunkt dieser Arbeitsgruppe stand der Schulstart im Herbst und die Bedeutung von Normalität unter den vorgegebenen Auflagen in Zeiten der Corona Pandemie.

Nach mehreren Treffen und intensiver Auseinandersetzung mit den sich immer wieder verändernden Rahmenbedingungen entwickelte die AG für den 1. September eine Auftaktveranstaltung, die aus einem theoretischen Teil in Form von Impulsreferaten, und einem praktischen Teil in Form eines Workshops, bestand. Eingeladen waren alle interessierten Kollegen und Kolleginnen, sich inhaltlich und didaktisch mit dem Leitfaden für das Management von Infektionssituationen an den Schulen, dem Sicherheitsprotokoll AHA (Abstand, Handhygiene, Alltagsmaske) auseinanderzusetzen. Dieses Vademecum war allen Schulen zur Verfügung gestellt worden mit dem Hinweis, sich an die Vorgaben zu halten.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Workshops versuchten Wege zu finden, wie die Bestimmungen im Sicherheitsprotokoll im schulischen Alltag mit Empathie und Achtsamkeit umgesetzt werden können, damit die vielen Maßnahmen zum Selbst- und Fremdschutz Schüler und Schülerinnen, aber auch Lehrpersonen nicht „erdrücken“.

Konkret arbeiteten die Anwesenden an verschiedenen Begrüßungsritualen ohne Körperkontakt, am Umgang mit der Gesichtsmaske, an den Themen Handhygiene, mein eigener Platz im Klassenzimmer, Herumgehen im Klassenraum, Austreten, Wechsel in die Spezialräume sowie an der Gestaltung der Pausen.

Die Organisatorinnen stellten einige Übungen vor, erprobten im Spiel die Vermittlung der Hygiene- und Abstandsregeln und regten zur Nachahmung und Weiterentwicklung dieser Übungen an. Das spielerische Einüben von gemeinsamer Verantwortung und einer nachhaltigen Identifikation mit den neuen Regeln lässt die Verinnerlichung dieser „Schutzmaßnahmen“ besser gelingen und diese als weniger bedrohlich erscheinen. Lehrpersonen wie Schüler und Schülerinnen lernen mit den vielen neuen Begebenheiten umzugehen und aufeinander achtzugeben. Eine gute Basis für ein gutes Miteinander!

Was im Rahmen des Workshops alles bedacht wurde, zeigt die folgende Auflistung:

 Ein Beitrag von Vigl Monika und Reali Samantha 

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